Archiv für März 2008

Rosenheim

März 26, 2008

Das Geilste war dann ja eigentlich, wie da mitten aus dem Stadtpark raus auf einmal der Rage angetaumelt kam, offensichtlich total verstoert und von all meinen Rosenheim-Bekanntschaften sicher die fertigste, und fragte: „Hey, was machst´n du hier?“.

Der Rage wechselte zwei Eisteepulverdosen und ein Fladenbrot in die Linke, reichte mir die Rechte und fuhr dann eigentlich mehr in den eiskalten Himmel hinein fort: „Ich dachte du waerst längst in Mexiko versumpft.“

„Bist du breit, Alter?“; ich suchte auch in seinen Pupillen, aber die waren punktklein, wie immer.
„Nee, ich hab nur drei Tage nicht geschlafen und komm grad aus der Arbeit“, meinte er, kratzte zweimal seine Glatze, sah in drei Richtungen gleichzeitig und eigentlich glaub ich dem Rage eh nix mehr, spaetestens seit er mir vor zwei Jahren 30 Gramm Berlin-Speed veruntreut hat, mit soner Razzia-Story.

Man konnte da auch nichts mehr machen, es gab nichts mehr zu bereden, irgendwie „Rosenheim, Dreckloch“ noch, beiderseitig, und wir gingen fort, er wieder in seine Bude mit der Ratte ueber dem Gasthaus, und Nancy und ich weiter Richtung Fußgängerzone.

Rosenheim war mittlerweile offenbar total tot. Ich kannte niemanden. Die jungen Gesichter waren alle neu, im Zentrum am Brunnen eine Totenstille, aus den Modehäusern und Dekorationsstuben kam nur noch ein hartnäckiges Aufrechterhalten, ein pastellfarbener Abklang, die Kälte hatte gewonnen, die Rentner das Regiment uebernommen.

In Rosenheim spricht man einen eigenen Dialekt, und ich wusste gar nicht mehr warum, auf was man da stolz hinweisen wollte; wir gingen noch durch den Karstadt, tranken Schokolade beim Bergmeister, es war alles nur noch feindlich und alt und die fünfzehn Jahre die ich hier gelebt habe ein kalter welker Punkt am Horizont.

Same same but different

März 24, 2008

Wunderschoen gelegen, echt, Bergsicht, mit Schnee und so drumrum. Endsaubere Luft, Bauersnachbarn mit gesunden Kaelbern und von Hand gemolkenen Kuehen, glueckliches Pferd, gepflegtes Auto, schoener Rhythmus, stinkt nach Mist.

Im Haus herrscht dann beinah meditative Stille. An Kugeldekorationen vorbei steht man im Hauseingang, waehlt den blumenbemalten Schluessel aus dem Bund, zieht sich natuerlich vorher die Schuh aus, tritt ein. Ein warmer Buttergeruch, nicht wie bei Oma, sondern wie aus der Rama-Werbung, Plastikosterhasen spiegeln sich mit Weidenkätzchen im Parkett. Die Mutter gruesst, kuesst, und kann bald nicht mehr vor lauter versuchtem Verstaendnis, vor lauter auf immer verpasstem Anschluss, weint Traenen, das war mal, das war mal ich, ich find da gar keinen Weg mehr. Ich muss das jetzt nur managen.
Es geht weiter auf geheizten Fliesen, vorbei an Spiegeln, Ostergestecken, viel gebeiztem Holz; in der Kueche duftet Gruentee-Orange. Man kann da ueberhaupt nichts dagegen sagen. Man koennte dem ganzen Scheiss eigentlich sein Leben widmen. „Qué bonitas flores.“, sagt auch Nancy, was fuer schoene Blumen.

Ich bin pervers, tut mir leid, ich lutsch noch immer gern Schwaenze, ich zieh jede sonstwie gefaerbte und hingehaltene Line weg, ich such den Abgrund, ich brauche Techno, und ohne Verzweiflung fuehl ich nichts.

Ich bin auch bald wieder da.

In Berlin.

Kaviar

März 23, 2008

„Die Eier werden jetzt von dem anhaftenden Ovarialgewebe getrennt.“
Deutschland ist wieder da, in aller Klarheit, in der sauberen Luft, und jetzt auch im Fernsehen. Nach Mexiko ist da jetzt wieder das Kuschelweichphaenomen mit vollem Realitaetskontakt, Fragen nach Zukunftsplaenen, Fahren im Phaeton, mal im Wald spazierengehen, die ganze Kosmetiklinie von Gertraud Gruber, die Villa im Voralpenland, und zwei Eltern. Und Nancy gefaellt das. Sie sieht auch nicht den krassen Unterschied zwischen dem, was ich will und diesem vanillenen hochoptimierten Oberklasseleben das hier gelebt und genossen wird. Ich hatte das zu lange, es langweilt mich; ich kann das eine Woche geniessen, aber dann muss ich auch wieder nach Berlin oder weiter nach vorn.
Nancy grunzt gerade unten auf einer Couch die mehr kostet als ihr Department. Nancy kann das gar nicht verstehen.

Es kam alles ganz schnell. Der letzte Tag, die Graffitis in México, der Rush unter Palmen zum Flughafen, noch Winterschuhe unterwegs. Dann der Kampf um die Ausreiseerlaubnis, das Visum zurueckgelassen in der Arbeit, da wollte ich einfach nicht mehr hin, last-minute-Bestechung an der Passkontrolle, dann Rotwein-Amsterdam-Berlin-München.
Wir sind jetzt hier im Schnee und ich verwechsle staendig Z mit Y auf der Tastatur. Besser fuer mein Passwort. Wir joggen, wir essen gut, wir fuehren angestrengte Gespraeche mit meinen Eltern am Tisch.
Der Vater streitet, schreit: Ich will meine Freunde treffen, und dabei hatte man doch so gehofft, dass all dieser Drogensumpf, dieses Verlorensein mit Business-Degree und Auslandseinsatz, dass all diese asoziale Lebensfreude doch nun mit Nancy ein fuer allemal ein Ende habe.

„Willst du mit den Drogen so weitermachen?“: Mutter.
Junkie-Sohn antwortet: „Ja, und schert euch nicht mehr drum.“

Verwundung.

Es wird dann auch eine Welt draus, mit Phasen. So Marlborowelt, langsam, schaedlich aber konsensfaehig. Mit Nancy und Eltern.

Nee, weg hier, raus.

Berlin.

bald

Ein Anfang

März 5, 2008

Die Hangzhou-Station in Shanghai ist die groesste Bahnstation Chinas, West-Shanghai, ein roehrenfoermiges Terminal, es geht hier direkt zum internationale Flughafen Hongqiao. Ein Grossteil der Reisenden sind Auslaender. Auf dem gegenueberliegenden Rollband kommen dir ploetzlich blonde Mittzwanziger in Massanzug und VW-Tasche entgegen, hier findet auf einmal am oestlichsten Rand Chinas der Wiedereintritt in die westliche Welt statt.

Tyler steht nervoes auf der mittleren Plattform. Neben ihm ein grosser silberner Rollkoffer. Tylers Kopf nickt leicht. Hinter der Sonnenbrille haben sich seine Augen etwas zusammengezogen. Wenn man genau hinsieht, kann man sehen, dass er auf etwas kaut. Tyler hoert Techno. Es faellt ihm schwer, stillzustehen. Aus Angst vor der Flughafenkontrolle hatte er im Hotelzimmer zuletzt noch schnell das restliche Koks weggezogen und waere dann im Fahrstuhl beinahe kollabiert. Jetzt ist die Wirkung fast optimal. Er fuehlt sich frisch und energiegeladen, er steht jetzt mitten im Club und nickt dem Beat zu, und er gaebe ein Koenigreich fuer einen Kaugummi.
Der I-Pod laeuft, und stattdessen kaut er sich schon wieder die Wangen wund. Hangzhou ist sein Reich, da steht gerade ein technogemaesser Circle um ihn rum, da werden im Verstaendnis gerade drei Dimensionen voraus gestezt. Tyler sieht das ganz cool und hoert ein bisschen mehr auf Richie Hawtin, und weiss, dass er in zwoelf Stunden zuhause sein wird. Im Berghain. Und dass dann alles okay ist. Und findet den Kaugummi in der rechten Sackotasche. Der Flug geht ab zwanzig Uhr. Sogar der Stuart weiss, dass er rechtzeitig um zwei im Berghain sein wird. Dass dann gar keine Regel mehr gelten wird. Dass dann alles okay sein wird.

Tyler steht noch immer auf der mittleren Plattform, in der Vorstadt von Shanghai.

***

Power geht auf Technoparties, seit er 15 ist. Die erste Party war ein Trockennebelrave im Nachbarfdorf, Power und sein Cousin Schorsch steigen aus dem Bus am Rathaus und laufen durch die bayrische Nacht besoffen dem Sound entgegen. Fuenfzig Leute in der Festhalle vom Schuetzenverein, billige Anlage, alle besoffen, alle drauf. Aber bei Power hat es Klick gemacht.
Ab dann jedes Wochenende, immer weiter hinaus, in immer groessere Clubs, nach Muenchen, zu Rave on Snow, zur Love Parade, eh klar. Ein Berufsraver. Die Schlaghosen gehoerten dazu. Techno gehoerte dazu.
Irgendwann liess er sich mal in Amsterdam auf einer Ueberdosis Speed “I’ve got the power” in Frakturschrift auf die bleiche, nach innen gewoelbte Brust taettowieren.

Oberbayern, Bauernhaus. Die Eltern haben sich jahrelang die Finger als Klempner wundgearbeitet, ehrlich bis auf die Knochen den Kredit abbezahlt. Der Bruder ist im Gemeinderat, man kennt den Beruf der Nachbarn, in die Messe geht man nicht mehr; aber wenn in Stephanskirchen bei Rosenheim Starkbierfest ist, gehoert die Familie Leitkirchner zu den Sponsoren. Man steht in den gelben Seiten, und wer nicht gruesst ist ein Grantler, man steht sicher auf der sicheren Seite: Die Leitkirchners sind ein fester Begriff im Stephanskirchner Gemeindeleben.

Was die Leitkirchers nicht wissen, ist dass gerade Session im Zimmer ihres Sohnes Schorsch ist, dass sich da gerade fuer ein paar Bauernjungs Welten oeffnen, dass Stephanskirchen gerade zum wahrnehmungsmaessigen Mittelpunkt der Erde wird.
Wir hoeren jetzt Led Zeppelin, in Abwechslung mit dem neuesten Berlin-Sound, es ist Gras da beim Leitkirchner und die lokale Kiffer-Elite hat sich eingefunden.

Da sitzt ein Haufen Verlierer beisammen, einer lustiger als der andere. Die Flasche kreist, der Geldschein hinterher. Jeder schnupft sein Naeslein, keine Bemerkungen, Konsum ist in dieser Atmosphaere ein absolut angemessenes Mittel. Alles ist in dieser Atmosphaere moeglich und der Chiemsee ein Ozean.

Wir treten hier auf voellig neues Terrain. Der Raum ist voller Rauch, man hat sich an der Mutter mit einem “Servus!” vorbeigeschlaengelt, man sitzt jetzt vollig relaxed im abgeschlossenen Zimmer, der Corbi haelt die Bong beilaeufig in der rechten Hand und macht auf dem “Chicas”-Flyer eine 1:1. Hasch-Tabak-Mische zurecht. Der Corbi hat eh den Flow weg, jeder weiss das, wenn der Corbi rockt ist der Sound gut. Corbi schwitzt, Power freut sich, Schorsch pennt schon von den zwei Loewenbraeu vorher weg.

Mit der Zeit in der Szene, und da kann gar nicht genug vergehen, gewoehnt man sich an immer mehr, und der Schorsch, der sich gerade von zwei Hefeweizen breit fuehlt, ist in 2012 entweder Alkoholiker oder ganz krass in Berlin abgestuerzt, hat dann auch den Kotti kennengelernt, oder, im schlimmsten Fall: ist der Gesellschaft anheim gefallen, ein Dutzendmensch geworden, suechtig nach Bestaetigung.

Power, Corbi, Schorsch: Typen von dem Schlag, die man immer noch auf einen Drink ueberreden kann. Auch wenn da gerade Oberbayern das Zentrum ist, haben da so einige das Universum verstanden, den Range des Sounds, und wenn der Corbi ansagt, sollte so ziemlich jeder im Zimmer aufpassen.

Past, Future, Reality: Ausblick

März 3, 2008

Der beschissenste Sound, der dich aus deinem versoffenen Schlaf in einen verkaterten Freitagmorgen katapultieren kann, ist mexikanisches Fruehstuecksfernsehen:

“Y ahorita, ¡que paaadreee! (Zwischenkreisch der schoenoperierten Mitmoderatorinnen) vemos a la nueva colección de un amigo que siempre..

“Oh fuck Nancy, bitte, mach das aus…”.

Wie gesagt, es ist Freitagmorgen..

Die offizielle Version

“Vom 23.12.2007 bis 6.01.2008 habe ich Urlaub genommen. Ab dem 07.01. habe ich im 10. Stock gearbeitet, da mein Stuhl im 14. besetzt war. Deswegen hat man mich dort auch nicht gesehen.
Vom 13.01. bis 15.01. war ich auf einem spontanen Kurztrip mit meiner Freundin nach Cuernavaca, weswegen ich die Mail vom 13.01. leider weder lesen noch beantworten konnte. Dass ich mich fuer diesen Urlaub nicht vorher abgemeldet habe, tut mir leid.

Vom 16.01. bis 20.01. habe ich gearbeitet.

Am 21.01. wurde ich wegen einer Salmonelleninfektion ins PEMEX-Krankenhaus eingeliefert. Waehrend der ersten Woche war ich aus gesundheitlichen Gruenden nicht in der Lage, Bescheid zu geben. Anschliessend wurde ich bis 15.02. krank geschrieben.

Am Samstag, 16.02. wurde ich nahe der Metrostation Hidalgo von einem unbekannten Fahrzeug angefahren. Ich wurde mit Lesuren und Stauchungen ins staatliche Krankenhaus Ruben Leñero eingeliefert. Die folgenden beiden Wochen verbrachte ich im Bett. Da die Dame, bei der ich wohne Analphabetin ist, konnte sie leider nicht in der Arbeit Bescheid geben. Nun habe ich zwei Nachbarn gebeten, meinen Rollstuhl vom zweiten Stock auf die Strasse zu befoerdern. Deswegen bin ich jetzt auch im Internetcafé und kann Ihnen sagen, dass ich bis einschliesslich 31.03. krankgeschrieben bin. “.

***

Nancy kommt gut geschminkt an die Rezeption und uebergibt das Dokument. Es werden Manager und Sekretaerin geholt. Ein pneumatischer Halt, ein gefederter Anlauf, Aufruhr in der Regel. Das kann man erstmal ueberhaupt nicht checken, das hat in der Firma noch keiner gebracht. Die Lederschuhe kehren bemueht zum Aufzug zurueck.

Nancy schlendert zum Auto. Ich reiche ihr meine Camel und: “Was gibt’s?”.

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Die schwarze Kasse

200 Pesos Krankenbescheinigung Krankenhaus PEMEX
120 Pesos Bestechungsgeld Polizei, Trunkenheitsfahrt ohne Fuehrerschein und Licht
100 Pesos Bestechungsgeld Polizei, Falschparken in Einfahrt zu Bank BANAMEX
200 Pesos Polizeistation Caracoles, Beratung durch Polizeibeamten bei Erstattung der Anzeige wegen Raubes gegen Nancy’s Ex-Freundin
100 Pesos Begleitung durch Polizeiagenten zum Haus von Nancy’s Exfreundin
150 Pesos Bestechungsgeld Polizei, Parken auf Fussgaengerueberweg
400 Pesos Krankenbescheinigung staatliches Krankenhaus Ruben Leñero

Reality
Es ist ein seltsames Zeitloch, in das ich gefallen bin. Die Tage vergehen in Mexiko in einer anderen Geschwindigkeit. Der Augenblick wird staerker, Sonne, man nimmt sich Zeit sich hinzusetzen, die Strasse entlang zu sehen, dann auch eine zu rauchen. Und wenn man abends zurueckblickt, gibt es kaum ein Ereignis, an dem man den Tag aufhaengen koennte.
Irgendwie hat mich diese ganze Liebessache von Anfang an an Kiffen erinnert.

Ich kann auch gar nicht genau sagen, was ich seit Anfang Dezember gemacht habe. Viel im Bett gelegen, sicher. Stundenlang ihre Muschi geleckt; da fuehle ich mich heimisch, wie ein warmes Daunenkissen, mit Saftausschank. Gefickt, in guten Restaurants gegessen, Videos geschaut, durch die Stadt gelaufen.
Auto gefahren. Spazieren in La Marqueza, den Ersatzalpen dreissig Kilometer vor Mexico City. Musik gemacht mit Carlos, meinem Nachbarn, einem wunderbar verwirrten Gitarristen, ebenfalls Oekonomieabsolvent, getragen von dem diffusen Plan, Unterricht in Marxismus zu geben. Versucht mich zu erinnern, was fuer ein Monat gerade ist. Im Pervert gedanced, dem einzigen Laden hier, in dem guter Techno laeuft.

Eigentlich verdammt wenig fuer drei Monate. Ich war halt nur nie alleine. But don´t be so stuck on the past.

In zwei Wochen komme ich nach Deutschland: FUTURE
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Hi-Hat Feuer
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Es war auch viel Trotz in der Entscheidung, ein Wegwerfen; mein Leben in Berlin war keinen Pfifferling mehr wert; haetten Malaysia oder Madagaskar gerufen, ich waere genauso gesprungen. Jetzt also Mexiko.

Plan: 15.03.:

Zwischenstop in Amsterdam, ich lasse den Flug nach Berlin sausen und komme direkt mit dem Bus nach Bayern, zu meinen Eltern. Es ist die Ecstasy-Exhibitionismusaktion auf dem Friedhof Neukoelln vor fast zwei Jahren; ich habe seit Monaten die Rate nicht bezahlt, die Chancen auf einen Haftbefehl stehen gut, landen in Tegel waere unklug.
Drei, vier Tage bei den Eltern im Chiemgau: Beruhigen, Moralpredigten ignorieren, jeder Fehltag wurde kolportiert, Zurschaustellen von Hautbild und gesundem und stabilen Geisteszustand. Ich habe seit meiner Ankunft in Mexiko im September drei Mal gekokst und eine handvoll Mal gekifft, mir kann gerade niemand was. Dann zwei Tage Party mit den bayrischen amigos.

Mitfahrt nach Berlin, wie gesagt, fliegen geht gerade nicht. Wohnen dann bei Cousine (anfragen!) und treffen mit all den Berlinfreaks, dem Netten Fucker, Frank aus Franken, Bomec sofern vorhanden; auch unbedingt Pippin. So oft als moeglich ins Berghain. Friedrichshains Strassen abchecken, Berlinflavour aufsagen und alles erzaehlen, Leben zwischen Euphorie und Abfuck ganz direkt wahrnehmen und aufschreiben.
Zwischendurch auch Nancy vermissen. Aber in Berlin zaehlt Mexiko dann gar nichts mehr, es wird regnen oder schnein. Mich auch wieder an Deutsch gewoehnen.
Mexikaner in den Toiletten des Berghains mit Slang zulabern. “¡No mames güey, que pedo, yo soy más mexicano que un pinche nopal, güey!”., da freu ich mich schon seit Ewigkeiten drauf. Ich nehm auf jeden Fall die Buffalos mit…

Das wird alles ganz schnell gehen, am 03.04 dann nach Amsterdam, den Studienkollegen, Investmentbanker, treffen, Coffeeshops auschecken, zuletzt einsam schreiben und am 5. April wieder nach Mexiko, da steht dann schon die ganze Familie.

Dann schaun.