Archiv für November 2007

Archives

November 27, 2007

Erfrischungsgetraenk

November 25, 2007

Deutschstunde in Mexiko

Kommt’s?

November 21, 2007

Keine Ahnung was das jetzt sollte. Aber nach zwei Wochen ohne Gras musste so ein spontanes Besaeufnis einfach her. Kostet ja alles nix hier, gottseidank. Und Mann, meine Ersatzfamilie ist schon anstrengend. Ich meine: Ich war ein Jahr alleine. Ich war ein Jahr dicht. Ich bin das absolut nicht gewohnt.

Und dann hab ich auch noch Carmen gefickt, 17 Jahre fuer 200 Pesos, einen Passivklebstoffrausch inklusive. Und je unbeteiligter sie an die Decke starrte, desto haerter musste ich sie natuerlich ficken, weil, was geht denn, wie kann man denn keinen Spass haben am Sex mit mir? Nur dieser scheiss Spiegel… schlimmer war’s noch nie. Und gottseidank schnell vorbei, dachten wir beide. “Gracias.”, sie im Anziehen, “¿De qué?”, ich im Kondomabstreifen. Wofuer?

Dann cruisen wir im schwarzen Kaefer durch Mexico City’s leere Strassen, ueberall Muell, Crackadictos, und am Strassenrand die Transen. Wir saufen Bacardi-Cola, und ich frage mich, wann diese beiden chavos, die in Deutschland wohl eher Fliesenleger geworden waeren, merken, dass ich was ganz anderes bin. Das frage ich mich ja bei jedem, der mir Sympathie entgegenbringt. Denn dazu gehoert habe ich noch nie. Wozu? Gehoert.

Die beiden, man koennte sagen: Assis, und der Slum: das ist exakt das Gleiche wie in der Beratungsfirma im 14. Stock; das Feeling, mal wieder am absolut falschen Platz zu sein, ein platzender Lebensdrang in vier weissen Waenden, atmend ohne zu riechen, sitzend, waehrend man tanzen sollte.
Und ich sitze eben weiter hier auf diesem Berg unausgepraegter Begabungen und weiss, dass ich dieses eine Ding finden muss, dieses eine Extrem, das mich so fickt, dass ich ihm alles widme, sonst wird alles nur Mittelmass;

oder eben high fly, die eine Chance zu rocken, ein Leben auf Gipfeln, das Spiel heilig haltend, Gott nicht zu glauben sondern zu sein, ein staendiger Orgasmus der Wahrnehmung, alle Farben im Tanz- pures Glueck in der Musik der Sprache.

Das kommt, sagen die, die’s gut meinen.

Fiesta Mexicana

November 15, 2007

Das erste Mal traf ich meine Ersatzoma beim Tacoessen. Irgendwann waehrend dieser Saufphase namens Oktober. Ab 23.00 Uhr hat hier in der Gegend nur noch ein Tacostand auf, und zu dem bin ich wohl eines Abends gewankt. Neben mir sass diese ueberschwaengliche Alte mit dem Affengebiss, und gleich kamen wir ins Gespraech. Ein paar Tage spaeter traf ich sie auf der Strasse wieder und Señora Tina begruesste mich wie einen alten Freund. Und nichtmal eine Woche spaeter sass ich ziemlich bekifft in einem anderen Tacorestaurant, als auf einmal Señora Tina eintrat und einen riesigen Freudenausbruch ueber mir ausschuettete. Wie sich herausstellte, wohnt sie nur ein Haus weiter. Sie lud mich fuer den nachsten Tag zu sich nach Hause ein. Das war vor zwei Wochen.

Dieser naechste Tag lief etwas aus dem Ruder. Ich stand auf, begutachtete die Medikamentenkiste meines Vermieters und entschied mich fuer Dextromethorphan + Pseudoephedrin. Zwar war ich nicht Pharmakologe genug, um das zu addieren. Aber Junkie genug, um es auszuprobieren. Es war krass. Robotermotorik, Fliegenfangen mit offenem Mund, Beschimpfung des 2. Ich als dreckige Sau. Ich musste mich ziemlich betrinken, um abends bei Señora Tina nicht aufzufallen. Es gelang. Mit einer Flasche Weisswein als Praesent lief ich puenktlich bei ihr ein. Ein kleiner Allzweckraum, dominiert von einem randvollen Esstisch. Unverbindlich wie hier alles ist, hatte sie wohl nicht mit meinem Erscheinen gerechnet; ihre Freude ueber mein tatsaechliches Erscheinen war um so groesser. Auf einem kleinen Sofa sass Fernando, ein Mann um die siebzig, korpulent aber fit, dem die wenigen verbliebenen Zaehne in alle Himmelsrichtungen standen. Wir tranken und redeten und alles war fein.

Eine Woche spaeter klingelte es an unserer Wohnungstuer. Im Schlafanzug tapste ich zur Tuer. Draussen stand Señora Tina mit einer Freundin. Sie lud mich zu ihrem Geburtstag am Samstag ein.

Am Samstag ging es mir nicht wirklich gut. Es war der dritte marihuanafreie Tag, und der ist meist von Schwitzen, duesteren Gedanken und Menschenhass gepraegt. Ich kaufte Blumen samt Vase und klopfte puenktlich an ihrer Tuere. Also eine Stunde zu frueh. Ich war der erste Gast. Nach und nach fuellte sich der Raum mit ihren Verwandten und Freunden. Alles gehobene Unterschicht, zu erkennen schon an all den naturbelassenen Zahnluecken. Wir tranken unzaehlige Cervecas. Es war eine lustige Runde und ungewollt fand ich mich bald im Mittelpunkt des Interesses wieder. Ich musste viel von Deutschland erzaehlen. -”Hitler hat viele Deutsche umgebracht, oder?”. Irgendwann lehnte sich Señora Tinas Freundin Isabella - Typ Fleischereifachverkaeuferin Unterklasse Brauereipferd - konspirativ zu mir rueber und zeigte mir ein Video auf ihrem Handy. Ein Typ fickt eine Transe. Aha. So laufen hier also die Familienfeiern. Ich musste auch die folgenden Pornos anschauen, bis Video 12/12. Dann begann man ueber Plácido, den Untermieter von Tina, zu laestern. Angeblich ein schwuler versoffener Indio. Ob ich schwul sei. Nach all den homophoben Ausfuehrungen hatte ich nicht mehr den Mut, meine Bisexualitaet auszuklamuesern und sagte einfach nein. Man verstaendigt sich darauf, dass meine mit steigendem Alkoholpegel zunehmend tuckiger werdende Gestik nicht schwul sei, sondern noble.

“Airen no es gay, es cabron ¿si?”
-”Si.”

Man entliess mich gegen Mitternacht, nicht ohne mich auf einen Ausflug am naechsten Tag einzuladen.

***

Am Sonntag fahre ich mit Señora Tina, Isabella (der fetten Porno-Frau) sowie deren Sohn Manuél in einem schwarzen Kaefer nach Xochimilco. Wir mieten eine Faehre und schippern bei bruetender Hitze durch das “Venedig Mexikos”.
Manuél ist ein Bilderbuchprolet und ich komme wunderbar mit ihm zurecht. Mit einem Bier in der Hand stehe ich neben ihm auf der Reeling und blinzle in die Sonne. Moskitos kreisen ueber unseren Koepfen, am Ufer spielt eine fuenfkoepfige Mariachiband zwischen Pinien und Palmen und Manuél erzaehlt, dass er wenn dann mindestens vier Flaschen Wodka am Abend trinkt. Ausserdem boxt er gelegentlich. Alle zwei Wochen besucht er seinen Sohn. Mit so richtigen Proleten komme ich aus, ebenso wie mit den superintellektuellen Elfenbeinturmbewohnern. Das Schlimme ist die grosse unreflektierte Mehrheit dazwischen, der grausam-maechtige Kopienapparat.
Wir verabreden uns fuer naechste Woche zum Billiardspielen. Am Abend liefern wir Tina zu Hause ab, und fahren in die Wohnung von Manuel und seiner Mutter Isabella. Wir parken in Guerrero, einer der eher ueblen Ecken Mexico Citys. Dann ueber Holztreppen in den zweiten Stock. Das erste was ich hoere ist: “¡AYAYAYAYAYYY!”. Das ganze Wohnzimmer voller Leute, der eine der Onkel von dem andern seinem Schwager, alle sturzbetrunken, alle am tanzen. Die absoluten Bilderbuch-Gangster. Jeder irgendwie taettowiert, am Hals, an der Wade, sonstwo und mit Goldkettchen und Schnauzbart

Ein untersetzter aber gefaehrlich wirkender Typ um die vierzig kommt mit tequilaflackerndem Blick auf mich zu, packt mich am Arm und fragt: “Heil Hitler?!”
-”Noo!”
“Ahh, mi amigo!”

Dann geht es los. Immer mehr Leute stuerzen sich auf mich: “Du bist hier willkommen. Germany - my friend!” -”Fuehl dich zuhause.” “Hab Vertrauen! You: my sister.” “Willst du Tequila?” “Setz dich. Mein Haus ist dein Haus.” “Magst du tanzen?” “Setz dich! Noch einen Tequila? Eine Zigarette?” “Fuehlst du dich wohl?” “Komm, wir tanzen!”. Der Heil-Hitler-Typ holt seine Pistole raus und fuchtelt damit wild vor meiner Nase rum. Eine potthaessliche Bulldogge mit Vorbiss schlaengelt sich zwischen den Beinen durch. Eine Frau haelt ein Baby im Arm. Ich sitze nur da und sehe zu, dass ich schnellstmoeglichst besoffen werde.

***

Gestern bin ich dann bei Señora Tina eingezogen.

Treffer

November 6, 2007

Mann kann ja hier bei wordpress sehen, durch welche Suchbegriffe Leute dein Blog bei google gefunden haben. Eine kleine Auswahl:

wolfgang nahm meinen schwanz

transe scheisst

ständig sehe ich ihn wichsen

zwangs Oral fick

zur nutte abgerichtet

wie lang ist Koks noch weiß bar

Mann fickt sau

mit vierzehn einen schwanz im Mund

Meine frau die sau fickt mit jedem

muschi bong

in die fresse wichsen

die dreckigste hure aus leer

selbst ins essen wichsen

die 10 dreckigsten toileten der welt

Ficken um jeden Preis

mulatten fick

an die muschi packen

wie bringe ich meine frau wieder zum ficken

bekifft wichsen

zwei lesben kacken sich in den mund

pornokino letzte reihe

gibt es überhaubt extra große kondome

peeling muschi

Sonnenbrillen für asiatische Nasen

wichsen auf öffentlichen Toiletten

ich hab zwei lesben gefickt

mein sack juckt

Pissen im Pornokino

speed unter die vorhaut

tiere ficken frauen ohne anmelden

flasche im arsch film

kiffen koks sex toilette

Bock Sau Nutte

Und immer wieder:

meine cousine nahm mein schwanz im mund

cousine bläst geil

cousine auf tisch gebumst

my house

November 4, 2007

Jetzt wohne ich ja seit fuenf Wochen in einer WG, downtown Mexico City, aber nicht so, wie man sich Downtown bei uns vorstellt. Ich wohne in einer ruhigen Seitenstrasse einer ruhigen Hauptstrasse, die direkt zum zentralen Platz von Mexico City fuehrt.
Alle Strassen hier treffen im rechten Winkel aufeinander und fast alle Strassen sind Einbahnstrassen. Man geht also eine Strasse entlang und nach hundert Metern kreuzt eine Strasse von rechts. Man geht drueber und es kommt eine Strasse, an der alle von links kommen. Dann wieder von rechts. Und so geht es weiter bis ans Ende der Strasse.
In unserer Strasse haben die Haeuser drei bis fuenf Stockwerke. Das sind kleine, verwinkelte, aneinandergereihte Gebaeude mit flachen Daechern, auf denen Waesche trocknet. Jedes hat eine andere Farbe. Unseres ist dunkelblau, das nebenan pink. Davor ein dilettantischer Fussgaengerweg. Dann die Strasse, auf der sich nie etwas regt, ausser Kindern, oder mal Einem, oder Schmetterlingen in der Sonne. Von irgendwo kommt immer Musik. Man steht also ziemlich allein auf der Strasse, sonnt sich, denkt “November” und betrachtet die ganzen Karren: 4×4 Dodges, 5Oer Chevies und Billigjapaner. Ja, du bist in Mexiko.

Ich schliesse dann unten die eiserne Tuer auf und komme in einen kuehlen, mit graugruenen Fliesen ausgelegten Flur. Links klaefft immer ein Hund. Nachts weint er. Oft sind Wasserlachen im Flur. Ich denke das kommt vom Putzen. Dann kommen die Treppen. Vier Stockwerke. Aufgrund meiner hardcoregefickten Lunge jedesmal eine Qual.
Unser Wohnzimmer ist eigentlich ganz komfortabel. Da stehen zwei Sofas, ein Fernseher der nicht geht, ein Esstisch und der Computer, von dem ich gerade schreibe. Dann kommen die Schlafzimmer und das Bad. Die Schlafzimmer sind wirklich beschissen klein und das Bad eine Katastrophe. Naja, ich wohne halt wie in einem 250€-Kabuff in Friedrichshain Grenze Lichtenberg.

Hier wohnen der besagte Medizinstudent, ausserdem Enrique und Guillermo, der Vermieter. Wir sind alle vier 25.

Der Medizinstudent ist brav. Hat sich in seiner Eindimensionalitaet ein wunderbar funktionierendes Konzept zusammengebastelt, dass da lautet: Kooperation. Nun, die Welt ist Evolution, trial and error, Anpassung ist sicher nicht die schlechteste aller Ideen. Als mittlerer Grashalm bekommt man halt genug Sonne und wird auch vom Sturm nicht fortgeweht. Das ist angenehm.

Enrique ist ganz cool glaub ich. Enrique ist der absolute Risikopatient, fett, raucht, frisst nur Tacos und bewegt sich nicht. Studiert irgendwas mit Film, arbeitet nebenbei als Imaging Consultant und weilt gerade in Monterrey, bei seinen Eltern, um da Kontakte zu knuepfen. Mit Enrique verstehe ich mich eigentlich ganz gut. Aber er hat halt Vorbehalte gegen Drogen. Kiffen kann er nicht wegen seiner Herzkrankheit. Als ich ihm von der letzten Kokssession hier erzaehlt habe, wurde er ganz abwesend. Aber mit dem komme ich klar.

Guillermo, der Vermieter, ist einer von denen, die huebsch geboren wurden und davon zehren bis sie dreissig sind. Jetzt ist er 25 und alles ist im Lot. Irgendwie hat er drei Wohnungen in Mexico City, vermietet die, fotografiert bisschen, pennt hier auf dem Boden, kifft viel und sitzt den ganzen Tag vor dem Computer und skyped mit seinen Ex-Freundinnen around the world.

Guillermo ist auch cool, aber halt so wie die anderen beiden ein wenig misstrauisch. Erst hier, unter dieser normalsozialen Kontrolle merke ich, wie mein Lebensgang vom Durchschnitt abweicht.

Konsequenzquanten

November 2, 2007

Das Dumme ist ja halt mal, dass ich, ganz realistisch gesehen, jetzt mal wieder ein paar Wochen Pause machen muss. Ha, ein paar Wochen. Reden wir also mal von mindestens einer halben. Mit der Lunge geht’s nicht mehr. Ich bin schon ewig krank. Und so wird das nichts.

Auch in der Arbeit muss ich mal was klarstellen. Ich habe ja den Laptop geschrottet. Dienstag morgen lag ich fuenf Stunden nach Arbeitsbeginn mit viel Fluessigkeit im Schritt im Bett und hatte diesen klinisch toten Rechner vor mir. Además habe ich von meinen ersten vier Arbeitswochen zwei blau gemacht. Da muss jetzt ne Pause her. Sauhart.
Ich pfeife koerperlich gesehen aus dem letzten Loch. Psychisch gesehen auch so ziemlich. Wenn ich nicht gerade stockbesoffen bin, geht’s mir schlecht. Und es ist ja alles so einfach: Nuechternheit.
Und nichts schwieriger als das.

Klar bin ich suechtig. Nicht nach Alk, nicht nach Gras, nicht nach Ecstasy. Am Ehrlichsten waere wohl, dass ich einfach keinen Bock auf Realitaet habe. Oder mehr auf die anderen. Oder dass mir einfach nur verdammt schnell langweilig wird.
Ich brauche ein bis zwei Wochen um clean zu werden. Das ist verdammt viel mehr als bei den meisten. Und das ist halt auch ein Hauptproblem: Die staendige Drogenthematik. Nicht Essen, Nachrichten, Wetter und Klatsch, sondern ob du dich am letzten Wochenende mit Valium oder Gras vom Feiern runtergebracht hast. So Sonntag morgens im Bett zu liegen und zu ueberlegen, dass man ja, wenn man nur so zehntausen Pillen im Monat verkaufen wuerde, schon richtig gut leben koennte. Und die Sonne scheint, Raupen verpuppen sich und Menschen lernen. Und immer noch und ueberall nur Drogen.

Das, wo alles ausschlaegt.
Dann, wenn alles ausschlaeft.

Ja, krasser Ort, Jugend, da bin ich, da werde ich gewesen sein. Es sind ja nur Schritte und Konsequenzquanten. Und das weiss ich.

Debakel

November 1, 2007

Okay, es war jetzt nicht gerade die allergeilste Aktion. Haette mich auch angepisst. Aber  mein deutscher Mitbewohner ist jetzt so richtig sauer:

“.. nur weil dir nicht gut gewesen ist…”
-”Ich habe also gekotzt?”
“Ja!”

Ich weiss es ja auch nicht mehr genau. Irgendwie bin ich wohl gestern mit starkem Brechreiz in’s Bad gestuermt, waehrend er wohl gerade am Scheissen war. Es gab einen kleinen fight. Irgendwie habe ich dann die Tuer aufgetreten. Seitdem geht die nicht mehr zu. Seitdem ist mein Mitbewohner extremst angepisst.

Ich verstehe das nicht. Es liegt wahrscheinlich zu einem grossen Teil daran, dass ich fuer gewoehnlich der Hauptverursacher solcher Situationen bin. Aber Drogen entschuldigen doch alles. Auf Drogen kann mir meine Cousine sagen, dass wir noch Mal ficken werden und ich laechle nur und weiss es besser. Auf Drogen gibt mir mein bester Freund einen Headnut und morgen ist alles wieder fein. Auf Drogen macht mir Eva hysterischste Vorhalte, zwischen Morgentechno, Drinks und der naechsten Nase Koks, aber auf der Afterhour sitzen wir wieder nebeneinander auf dem Sofa, Amigos, Amigas, wie je. Auf Drogen hat mich schon sonstwer um nen Fick gebeten und beim naechsten Mal wusste keiner mehr was. Come on! Sowas kann so leicht passieren.

Aber nicht so meinem deutschen Mitbewohner, dem Medizinstudenten. Er ist so einer, den man fragt, wo er in Berlin so weggeht und der antwortet, er mache so Freiwilligenarbeit mit Kindern und da seien auch immer Parties. Einer, der dem Taxifahrer uebersetzt, was ich ihm gerade auf Deutsch gesagt habe. Einer, der die FHM auf die Klospuelung legt. Einfach einer, der sich von so ziemlich jeder Erfahrung ferngehalten hat. Nein Mann, ich mag den Typen, aber da sind schon wieder solche Welten dazwischen. Zwischenwelten.